Kapitel 5: Wie oft du hinschaust

Schadet es, täglich ins Depot zu schauen – und hilft Wegschauen?

Kurz gesagt: Häufiges Hinschauen verändert, womit du vergleichst: Jeder Blick setzt einen neuen Referenzpunkt. Dass seltenere Kursblicke zu mehr Mut beim Anlegen führen, ist im Labor gut belegt, im echten Depot aber kaum messbar. Kapitel 5 trennt Labor und Depot und zeigt, warum ein vorher festgelegter Maßstab mehr bringt als bloßes Wegschauen.

Was das Kapitel zeigt

So beginnt das Kapitel

Miriam ist eine erfundene Figur, die Beträge in ihrem Depot sind ausgedacht.

Die App liegt auf Miriams Startbildschirm, unten rechts, zwischen dem Kalender und dem Wetter. Sie hat sie dort nicht bewusst hingelegt; sie ist einfach dort gelandet. An einem unruhigen Tag im März, einige Jahre nach dem Corona-Einbruch, merkt Miriam abends, dass sie die App an diesem Tag elfmal geöffnet hat.

Das erste Mal um 7:15 Uhr, noch im Bett. Das Depot steht bei 51.900 Euro, 600 weniger als am Vorabend. Sie denkt: Nicht schlimm.

Aus Kapitel 5 von „Der Markt kennt deinen Kaufkurs nicht“. Das Buch erscheint als E-Book im Verlag der Triplemind GmbH; der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Quellen, auf die sich das Kapitel stützt

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