Kapitel 7: Handeln fühlt sich gut an

Ist viel Handeln schlecht, auch wenn der Broker kaum Gebühren nimmt?

Kurz gesagt: Im Mittel ja, jedenfalls nach allen Kosten. In großen Kontodaten schnitten die aktivsten Anleger nach Kosten deutlich schlechter ab, vor Kosten kaum. Gebühren sind gesunken, Geld-Brief-Spannen, Timing und Steuern bleiben. Kapitel 7 rechnet das an Deniz’ 214 Trades nach und zeigt, was Spielelemente in Apps nachweislich bewirken.

Was das Kapitel zeigt

So beginnt das Kapitel

Deniz ist eine erfundene Figur. Seine Jahresübersicht ist ausgedacht und steht für keinen bestimmten Anbieter.

Anfang Januar 2022 schickt die App Deniz seine Übersicht über das Jahr 2021, sein erstes an der Börse. Sie ist bunt gestaltet, mit Konfetti-Animation und der Überschrift „Dein Börsenjahr“. Die wichtigste Zahl steht groß in der Mitte: 214 Trades.

Deniz ist zunächst stolz. 214, das klingt nach jemandem, der sich kümmert. Er hat Chipaktien gekauft und verkauft, einige Kryptowerte, zwischendurch einen Themenfonds, den er nach drei Wochen wieder abgestoßen hat. Manches ist gut gelaufen, manches nicht. Unterm Strich, zeigt die App, liegt sein Depot mit etwa 9.000 Euro leicht im Plus.

Aus Kapitel 7 von „Der Markt kennt deinen Kaufkurs nicht“. Das Buch erscheint als E-Book im Verlag der Triplemind GmbH; der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Quellen, auf die sich das Kapitel stützt

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