Kapitel 8: Der Kaufkurs im Kopf

Verkaufen oder warten, bis die Aktie wieder auf Einstand steht?

Kurz gesagt: Der Kaufkurs sagt nichts über die Zukunft einer Aktie, beeinflusst aber, wie Anleger verkaufen: Gewinner gehen leichter als Verlierer. Das Muster ist gut belegt, seine Ursache nicht. Sachlich zählt der Kaufkurs vor allem bei der Steuer. Kapitel 8 zeigt, wie die Neustart-Frage Gefühl und Rechnung trennt.

Was das Kapitel zeigt

So beginnt das Kapitel

Werner ist eine erfundene Figur. Seine Zahlen sind ausgedacht und so gewählt, dass man sie leicht nachrechnen kann.

Das Dach muss neu. Der Dachdecker hat es freundlich gesagt, aber deutlich: noch ein Winter, dann wird es teurer. Werner braucht 8.000 Euro, und er weiß auch schon, woher sie kommen sollen.

In seinem Depot liegen unter anderem zwei Aktien, die er seit Jahren beobachtet wie zwei Nachbarn. Die eine hat er für 10.000 Euro gekauft, heute ist sie 14.000 Euro wert. Die andere hat 12.000 Euro gekostet und steht bei 7.800 Euro. Auf dem Bildschirm steht neben der ersten ein grünes Plus von 40 Prozent, neben der zweiten ein rotes Minus von 35.

Aus Kapitel 8 von „Der Markt kennt deinen Kaufkurs nicht“. Das Buch erscheint als E-Book im Verlag der Triplemind GmbH; der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Quellen, auf die sich das Kapitel stützt

Weiterlesen

Leseprobe lesenZum Inhaltsverzeichnis